Watchmaking

UHRMACHER TIPS

Eine der Stärken von Les Ambassadeurs ist der „After-Sales-Service“. In jeder Boutique kümmern sich Spezialisten – Uhrmachermeister – um Uhren Reparaturen und Revisionen in einem extra dafür eingerichteten Uhrenatelier, welches hinter Glasfür jeden Kunden einsehbar ist. Genau diese Transparenz ermöglicht Kunden eine Vorstellung davon zu bekommen, was mit ihrer Uhr genau passiert. In dieser Hinsicht ist die professionelle, spezialisierte Beratung der Uhrmacher der „Schlüssel“ für einen gelungenen After-Sales-Service.
Jede Uhr braucht auch nach dem Kauf eine gewisse Pflege und Kontrolle. Unabhängig davon, ob man sein Lieblingsstück jeden Tag am Handgelenk oder nur für besondere Gelegenheiten trägt, jeder hofft, dass sein Zeitmesser so lange wie möglich läuft. Um diesem Ziel gerecht zu werden, haben wir in Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Uhrmachern nachfolgend einige Uhrmacher Tipps und hilfreiche Empfehlungen für Sie zusammengefasst. Sollten Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie uns selbstverständlich unter den jeweiligen Kontaktangaben unserer Boutiquen.

01. DIE UHR UND IHRE DOKUMENTE

Eine mechanische Uhr sollte möglichst regelmässig getragen werden. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass das Schmieröl des Mechanismus dickflüssig wird und verharzt. Verharztes Öl kann die Kinematik des Räderwerks und somit die Präzision Ihrer Uhr beeinträchtigen.
Darüber hinaus sollten Sie Ihre Uhren vor Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung schützen. Temperaturschwankungen setzen die Lebensdauer des Uhrwerks herab und beschleunigen den Verschleiss des Armbands.
Wenn die Uhr nicht getragen wird, sollte sie ein- bis zweimal pro Monat bis zum Vollaufzug aufgezogen werden, um sie eine Weile laufen zu lassen. Eine kurze Betätigung der Komplikationen (z. B. Änderung des Datums, Start, Stopp oder Nullstellen des Chronographen) setzt ebenfalls die Mechanik Ihres Uhrwerks in Gang.

01. DIE UHR UND IHRE DOKUMENTE

Auf keinen Fall darf beim Aufziehen der Uhr Gewalt ausgeübt werden : Ein übermässiges Aufziehen erhöht keineswegs die Gangreserve. Es wird empfohlen, den Aufziehvorgang Ihrer Uhr zu beenden, sobald Sie einen Widerstand an der Krone spüren.
Verwahren Sie alle Dokumente, die Ihre Uhr betreffen, an ein und demselben Ort – von der Kaufquittung über das Wartungsheft bis hin zu den Unterlagen rund um den Batterie- oder Armbandwechsel. Bewahren Sie Ihre Uhr jedoch niemals am selben Ort auf wie die Uhrenpapiere. Im Falle eines Diebstahls gestaltet sich die Suche einfacher, wenn Sie alle Papiere beisammen haben.

01. DIE UHR UND IHRE DOKUMENTE

Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Ihnen Les Ambassadeurs, Ihre Uhr nach dem Kauf systematisch zusammen mit einem Gegenstand aus Ihrem Besitz und idealerweise gemeinsam mit einem Objekt, mit dem sich die Aufnahme zeitlich zuordnen lässt, zu fotografieren. Dieser Kaufnachweis wird insbesondere von Versicherungen verlangt, wenn keine Kaufquittung mehr vorliegt (Verlust oder Diebstahl). Es ist zudem empfehlenswert, eine gescannte Kopie der Kaufquittung aufzubewahren.
Sie können sich selbstverständlich gerne an den Kundenservice von Les Ambassadeurs wenden, um eine Versicherungsbescheinigung oder eine Kopie der Originalkaufquittung anzufordern.

THE WATCH AND ITS DOCUMENTS

02. UHREN MIT AUTOMATIKAUFZUG

Eine Automatikuhr zeichnet sich dadurch aus, dass sie über eine Schwungmasse – bzw. einen Rotor – verfügt, deren Drehbewegung man am Gehäuseboden beobachten oder zumindest hören kann.
Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Uhr mit Automatikaufzug aufzuziehen. Die erste ist automatisch : Sie erfolgt im Zuge der Handgelenksbewegungen (wenn die Uhr nicht stillsteht). Je nach Tätigkeit ist ungefähr ein halber Tag für den kompletten Aufzug zu veranschlagen. Eine stehengebliebene Uhr hingegen wird über die Krone aufgezogen (mit ca. 15 bis 20 Kronenumdrehungen).
Die zweite Möglichkeit : ein Uhrenbeweger. Bei den hochwertigsten Modellen besteht die Möglichkeit, die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit je nach Uhr auszuwählen. Alles andere geschieht von ganz alleine. Die Berater von Les Ambassadeurs helfen Ihnen gerne bei der Suche nach dem geeignetsten Modell.

02. UHREN MIT AUTOMATIKAUFZUG

Sie müssen hingegen keine intensive Aktivität (Sport) ausüben, um Ihre Uhr schneller aufzuziehen. Die natürlichen Handgelenksbewegungen sorgen für ein kontinuierlicheres und für die Mechanik weniger belastendes Aufziehen.
Sollten Sie eine Uhr mit verschraubter Krone besitzen (im Allgemeinen bei Sportmodellen), denken Sie daran, die Krone nach dem Aufziehen wieder festzuziehen. Andernfalls ist die Wasserdichtigkeit nicht mehr gewährleistet. Ziehen Sie die Krone dabei nicht zu fest an : Die Dichtung, die die Wasserdichtigkeit gewährleistet, wird andernfalls zu stark zusammengedrückt und kann ihre Funktion nicht mehr erfüllen.
Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus, die Uhrzeit und den Kalender einzustellen, bevor Sie Ihre Uhr aufziehen. Anschliessend können Sie die Feineinstellung der in der Zwischenzeit verstrichenen Minuten über die Krone vornehmen.

SELF WINDING WATCHES

03. UHREN MIT HANDAUFZUG

Eine Uhr mit Handaufzug hat keine Schwungmasse. Wenn sie vollkommen zum Stillstand gekommen ist, kann sie nur über den Kronenaufzug wieder zum Laufen gebracht werden. Ziehen Sie Ihre Uhr komplett auf und hören Sie noch nicht auf, selbst wenn der Sekundenzeiger sich bereits wieder in Gang gesetzt hat. Beenden Sie jedoch das Aufziehen, sobald sie einen Widerstand an der Krone spüren – sei er noch so gering. Das Aufziehen über diesen Punkt hinaus kann Ihrer Uhr irreparable Schäden zufügen, ohne ihre Gangautonomie zu erhöhen. Wenn Sie keinen Widerstand spüren, ist Ihre Uhr mit einem Schutzmechanismus ausgestattet, mit dem Sie Ihre Uhr gefahrlos unbegrenzt aufziehen können.

03. UHREN MIT HANDAUFZUG

Je grösser die Gangreserve Ihrer Uhr ist, desto länger dauert das Aufziehen. Im Allgemeinen sind 30 bis 40 Kronenumdrehungen bei moderater Geschwindigkeit ausreichend. GehenSie beim Aufziehen vorsichtig vor : An der Übersetzung der an der Krone wirkenden Kräfte sind hochpräzise Komponenten beteiligt, die besser bei gemässigter Geschwindigkeit funktionieren. Das Aufziehen über die Krone erfolgt stets im Uhrzeigersinn, d. h. die Krone wird in Richtung 12 Uhr gedreht. Die Uhr benötigt während des Aufziehens keinen zusätzlichen Impuls von aussen, um wieder zu starten : Sie wird sich von alleine in Gang setzen, sobald sie ausreichend aufgezogen wurde.

03. UHREN MIT HANDAUFZUG

Sofern Sie eine Sportuhr mit Handaufzug mit verschraubter Krone besitzen, vergessen Sie nicht, diese nach dem Aufziehen (und ohne zu forcieren) wieder vollständig zu verschrauben, da andernfalls die Wasserdichtigkeit der Uhr beeinträchtigt wird.
Wir empfehlen Ihnen darüber hinaus, die Uhrzeit und den Kalender einzustellen, nachdem Sie Ihre Uhr aufgezogen haben.
Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, Ihre Uhr ganz nach Ihrer Gewohnheit aufzuziehen – zum Beispiel jeden Morgen oder jeden Abend – ohne zu warten bis die Gangreserve komplett erschöpft ist. So erhalten Sie eine optimale Ganggenauigkeit.

MANUAL WINDING WATCHES

04. QUARZUHR

Eine Quarzuhr wird von einer nicht wiederaufladbaren Batterie angetrieben, die für jedes Modell anders ausfallen kann. Ihre Lebensdauer beträgt gewöhnlich zwischen zwei und drei Jahre – und dies unabhängig von der körperlichen Aktivität des Besitzers. Die Batterielebensdauer kann lediglich bei regelmässiger Nutzung eventueller Komplikationen Ihrer Uhr (Chronograph, Wecksignal etc.) herabgesetzt werden.

04. QUARZUHR

Wenn Sie Ihre Uhr über einen längeren Zeitraum nicht tragen, kann die chemische Stabilität der Batterie beeinträchtigt werden. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen, Ihre Uhr von Ihrem Uhrmacher überprüfen zu lassen, um sicherzustellen, dass die Batterie keine der Komponenten des Uhrwerks beschädigt hat.
Vermeiden Sie es, Ihre Quarzuhr direkter Sonneneinstrahlung auszusetzen : Die Batterie ist hitzeempfindlich.
Bitte beachten Sie, dass nur ein qualifizierter und dazu befähigter Uhrmacher die Batterie Ihrer Uhr wechseln kann.

QUARTZ WATCHES

05. EINSTELLUNG DER UHR

Die Einstellung einer Uhr muss einem bestimmten Ablauf folgen, an den man sich möglichst halten sollte, um die Komplikationen nicht zu beschädigen. Bei Quarzuhren und mechanischen Uhren, die nur die Stunden, Minuten und eventuell die Sekunden anzeigen, sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Das ändert sich, sobald eine Datumsanzeige oder eine andere Komplikation hinzukommt.
Beim Einstellen des Datums sollte man niemals versuchen, dieses zurückzustellen (es gibt ohnehin nur wenige Kaliber, bei denen dies überhaupt möglich ist). Die Datumsanzeige ist bis zum Vortag des gewünschten Datums vorzustellen, danach werden die Stunden und Minuten so weit vorgerückt, bis man das Datum des Tages erhält. Angesichts der Tatsache, dass ein Zifferblatt 12 Stunden umfasst, ist es schwierig festzustellen, ob gerade Mittag oder Mitternacht angezeigt wird. Hierfür reicht es, die Zeiger vorzurücken :

05. EINSTELLUNG DER UHR

Wenn das Datum sich nicht ändert, wenn der Zeiger den höchsten Punkt des Zifferblatts passiert, wird Mittag angezeigt. Wenn es sich ändert, wird dementsprechend Mitternacht angezeigt. Die Einstellung der Mondphase ist an das Datum gekoppelt, muss aber mit Hilfe eines Vollmondkalenders eingestellt werden (im Internet verfügbar). Dann muss das im Kalender angegebene Datum der letzten Vollmondphase eingestellt werden. Anschliessend wird die Uhrzeit von Hand so weit vorgedreht, bis das jeweilige Datum des Tages angezeigt wird. Die Mondphase folgt dann automatisch.

05. EINSTELLUNG DER UHR

Der ewige Kalender wird genauso wie das Datum eingestellt. Dabei müssen Wochentag, Monat und Jahr (Schaltjahr oder nicht) sowie – falls erforderlich – die Kalenderwoche von Hand eingestellt werden. Einige Modelle besitzen einen Drücker oder eine Krone, mit denen diese Variablen gleichzeitig – normalerweise mit dem Vorstellen der Uhrzeit – verstellt werden können. Diese Vorgehensweise nimmt mehr Zeit in Anspruch, ist aber dafür einfacher. Andere Uhren verfügen über individuelle Korrekturdrücker, mit denen die Einstellungen schneller vorgenommen werden können.

ADJUSTING THE WATCH

06. MAGNETKRÄFTE

Magnetkräfte sind ein unsichtbarer, aber gefürchteter Feind jeder Uhr. Sie greifen insbesondere die Spiralfeder an, d. h. die Feder, die als Seele der mechanischen Uhr gilt und den Takt ihrer Schläge vorgibt. Diese Komponente, die feiner ist als ein Haar, reagiert bereits empfindlich auf die Schwerkraft der Erde. Magnetkräfte haben dementsprechend einen noch stärkeren Einfluss : Sie beeinträchtigen die Stabilität der Spiralfeder und damit die Ganggenauigkeit der Uhr – wenn auch nicht unwiederbringlich.

06. MAGNETKRÄFTE

Mit folgenden Magneten sollte Ihre Uhr nicht dauerhaft in Berührung kommen : magnetische Taschenschliessen, Handy-Klapphüllen, Boxen, Tablets, Laptops, Sicherheitsschleusen, Radios etc. Diese Gegenstände bzw. Geräte enthalten Magneten, die je nach Dauer oder Intensität der ausgeübten Magnetkräfte das Uhrwerk einer mechanischen Uhr magnetisieren können – und somit seine Ganggenauigkeit beeinträchtigen. Wie lässt sich hier Abhilfe schaffen ? Ein qualifizierter Uhrmacher kann ein Uhrwerk entmagnetisieren und somit seine volle Funktionstüchtigkeit wiederherstellen. Darüber hinaus gibt es Uhren, die unempfindlich gegenüber Magnetfeldern sind.

06. MAGNETKRÄFTE

Dabei gibt es zwei Typen : diejenigen, deren Komponenten selbst unempfindlich gegenüber Magnetfeldern sind (z. B. Silizium), und diejenigen, deren Uhrwerk von einem Schutzmantel aus Weicheisen (faradayscher Käfig) umgeben ist. Erstere werden als unmagnetisch bezeichnet, zweitere als antimagnetisch.
Im Allgemeinen sollte eine Uhr niemals zu starken Magnetfeldern ausgesetzt werden.

MAGNETISM

07. SO HALTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT IHRER UHR AUFRECHT

Die Wasserdichtigkeit einer Uhr wird in Metern oder in ATM gemessen. Dabei entspricht 1 ATM 10 Metern, 2 ATM 20 Metern etc. Beachten Sie, dass die Meterangabe nicht der tatsächlichen Wassertiefe entspricht.
Uhren, die weniger als 5 ATM Wasserdichtigkeit garantieren, sollten generell nicht in Wasser eingetaucht werden. Das Schwimmen an der Wasseroberfläche sollte die Wasserdichtigkeit der Uhr normalerweise nicht beeinträchtigen, jedoch besteht das Risiko, dass die Uhr beim Eintauchen ins Wasser durch das Auftreffen auf die Wasseroberfläche beschädigt wird.
Für den alltäglichen Umgang mit Wasser (Spritzwasser, Dusche) sollten Sie einer Uhr mit einer Wasserdichtigkeit von mindestens 5 ATM den Vorzug geben.

07. SO HALTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT IHRER UHR AUFRECHT

Eine vollständige Wasserdichtigkeit (Schwimmbad, Meer, Wassersport, bestimmte Alltagssituationen) wird ab 100 m (10 ATM) gewährleistet. Beachten Sie, dass Sie für Tauchsportaktivitäten spezielle Uhren benötigen.
Die Wasserdichtigkeit einer Uhr gilt nur für einen begrenzten Zeitraum. Wir empfehlen Ihnen, die Wasserdichtigkeit alle zwei Jahre überprüfen zu lassen – dies gilt für mechanische Uhren ebenso wie für Quarzuhren. Für Letztere wird Ihnen bei jedem Batteriewechsel eine Kontrolle der Wasserdichtigkeit angeboten.
Schenken Sie den Angaben zur Wasserdichtigkeit einer Vintage-Uhr nur dann Glauben, wenn die diesbezügliche Wartung in jüngerer Zeit von einem Fachmann zertifiziert wurde.

07. SO HALTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT IHRER UHR AUFRECHT

Empfohlene Vorsichtsmassnahmen :

– Die Dichtungen verschleissen vorzeitig, wenn sie extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden (z. B. beim Duschen oder bei Sonneneinstrahlung und anschliessendem Eintauchen in kaltes Wasser) ;
– Starke Stosseinwirkungen können die Wasserdichtigkeit (und die Funktionstüchtigkeit) der Uhr beeinträchtigen, selbst wenn keine äusseren Spuren zu erkennen sind ;
– Wenn sich die Uhr im Wasser befindet, darf niemals die Aufzugskrone zum Einstellen des Datums oder der Uhrzeit gezogen werden. Es könnte Wasser in das Gehäuse eindringen ;
– Achten Sie bei Uhren mit verschraubter Krone darauf, dass diese fest verschraubt ist, bevor Sie sich mit Ihrer Uhr ins Wasser begeben ;

07. SO HALTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT IHRER UHR AUFRECHT

– Ziehen Sie die Krone nicht zu fest an. So vermeiden Sie, dass die Dichtung zu stark zusammengedrückt oder gar beschädigt wird ;

– Wenn Ihre Uhr über Komplikationen verfügt, dürfen Sie diese auf keinen Fall im Wasser verwenden, da über die Drücker Wasser ins Gehäuse eindringen kann.

– Wenn Sie Ihre Uhr häufig unter Wasser tragen, sollten Sie hierfür ein geeignetes Armband wählen. Besonders geeignet sind feuchtigkeitsunempfindliche Metallarmbänder oder Armbänder aus Spezialleder für Taucheruhren.

07. SO HALTEN SIE DIE WASSERDICHTIGKEIT IHRER UHR AUFRECHT

Wenn Sie in Ihrer Uhr Kondenswasser oder anderweitig eingedrungenes Wasser bemerken, sollten Sie sie umgehend dem Kundenservice von Les Ambassadeurs anvertrauen. Ihr Uhrmacher wird die Wasserdichtigkeit der Uhr wiederherstellen oder eine vollständige Uhrenrevision vornehmen.

PROTECTING THE WATER-RESISTANCE OF YOUR WATCH

08. REVISION IHRER MECHANISCHEN UHR

Eine mechanische Uhr vollführt mehr als 500 000 Halbschwingungen pro Tag. An jeder einzelnen Bewegung sind zwischen 200 und 250 bis in den Mikrometerbereich genau eingepasste Komponenten beteiligt – einige von ihnen nicht dicker als ein Haar. Vor diesem Hintergrund versteht man besser, weshalb eine Uhr regelmässig einer Revision unterzogen werden muss. Im Allgemeinen wird dies alle drei Jahre empfohlen. Innerhalb dieses Zeitraums hat eine herkömmliche Uhr mehr als eine halbe Milliarde Schwingungen vollführt...
Dabei ist die Schmierung der entscheidende Faktor, der dafür sorgt, dass das Räderwerk in Bewegung reibungslos arbeitet.

08. REVISION IHRER MECHANISCHEN UHR

Nachdem der Uhrmacher die Uhr in ihre Einzelteile zerlegt hat, beginnt er mit ihrer Säuberung – auf diese Weise können eventuelle feste Ölrückstände entfernt werden – anschliessend setzt er die Uhr wieder zusammen. Die Schmieröle und Fette werden nach und nach im Laufe der einzelnen Montageschritte hinzugefügt.
Die chronometrische Reglage ist der eigentliche Schwerpunkt des uhrmacherischen Eingriffs. Mit der Feineinstellung sorgt der Uhrmacher dafür, dass die Uhr ihre ursprüngliche Ganggenauigkeit zurückerhält. Dabei ist zu beachten, dass Uhren, die im Neuzustand als « Chronometer » zertifiziert wurden, bei der Revision kein neues COSC-Zertifikat erhalten, es sei denn, der Kunde wünscht dies ausdrücklich.

08. REVISION IHRER MECHANISCHEN UHR

Zudem reinigt der Uhrmacher das Gehäuse, das Glas und das Armband. Hierbei bedient er sich einer Ultraschalltechnik, mit der er alle unsichtbaren Verunreinigungen auf der äusseren Struktur der Uhr entfernt. Anschliessend wird die Uhr standardmässig aufpoliert, so dass sie ihren ursprünglichen Glanz zurückerhält. Auch die Dichtungen, die die Wasserdichtigkeit gewährleisten, werden ausgewechselt. All diese Arbeitsschritte gelten sowohl für mechanische Uhren als auch für Quarzuhren.
Lederarmbänder werden ausgetauscht, sofern der Uhrmacher eine Rissgefahr feststellt. Sämtliche Schritte der Revision werden im Wartungsheft der Uhr dokumentiert.

SERVICING YOUR MECHANICAL WATCH

09. DAS ARMBAND

Je nach Material benötigt das Armband Ihrer Uhr eine spezielle Pflege. Im Allgemeinen gilt (ausser für Metallarmbänder) : Vermeiden Sie eine längere Sonneneinstrahlung, die das natürliche Material matt oder rissig werden lässt oder die Farben verfärbt.
Wenn Sie über ein reines Metallarmband verfügen (aus Gold, Platin, Edelstahl, Titan oder Metallkombinationen) erfolgt die Reinigung zu Hause mit klarem Wasser und ein wenig Seife (die anschliessend mit klarem Wasser abgespült wird). Ein Uhrmacher führt die Reinigung per Ultraschalltechnik durch, mit der Verschmutzungen gründlich beseitigt werden. Diese Massnahme ist allerdings nicht ausreichend, um dem Armband seinen ursprünglichen Glanz zu verleihen – dazu muss es aufpoliert werden.

09. DAS ARMBAND

Vermeiden Sie unter allen Umständen das Bürsten mit Mikrofasern : Diese zerkratzen die Oberfläche vieler Metalle, vor allem bei Gold.Armbänder aus Naturmaterial – Leder, Galuchat-Leder, Schlangenleder etc. - dürfen niemals mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in Berührung kommen, da hierdurch sowohl die Armbandoberfläche als auch die Innenstruktur in Mitleidenschaft gezogen werden. Für die normale Pflege eignet sich am besten eine Schuhbürste. Falls erforderlich können Sie eine kleine Menge Pflegecreme hinzufügen, um das Leder zu pflegen.

09. DAS ARMBAND

Vermeiden Sie so weit wie möglich Zug- und Drehbewegungen, um den Verschleissprozess Ihres Armbandes nicht unnötig zu beschleunigen. Um Ihre Uhr anzulegen, anzupassen oder abzulegen, ist es besser, die Dornschliesse zu benutzen und nicht das Armband zu strapazieren.
Synthetik- oder Textilarmbänder sind meist sehr robust. Wir empfehlen, sie nach dem Kontakt mit Salzwasser mit klarem Wasser abzuspülen.
Wenn Ihr Armband einen Materialmix aufweist (zum Beispiel Leder und Kautschuk), wenden Sie sich an Ihren Uhrmacher. Er kann Ihnen individuelle Pflegehinweise geben.

YOUR WATCH STRAP

10. DIE UHRENBEWEGER

Wenn eine Uhr mit Automatikaufzug 42 Stunden oder länger nicht getragen wird, bleibt sie stehen, da sie sich ohne äussere Bewegungen nicht von alleine aufziehen kann.
Eine stehengebliebene Uhr, die nur Stunden und Minuten anzeigt, kann problemlos wieder eingestellt werden. Die Einstellungen komplexerer Modelle (mit Datum, Wochentag oder Monat, Wochenkalender oder gar ewigem Kalender) sind aufwendiger. Es lohnt sich daher, diese Uhren ständig laufen zu lassen : Diese Rolle können automatische Uhrenbeweger übernehmen.
Diese weisen zwei einstellbare Variablen auf : die Drehrichtung und die Dauer. Erstere spielt eine Rolle, wenn die Uhr nicht in beide Richtungen aufgezogen werden kann : In diesem Fall ist die Drehrichtung zu wählen, mit der die Uhr tatsächlich aufgezogen wird.

10. DIE UHRENBEWEGER

Angesichts der Tatsache, dass einige Uhren, insbesondere ältere Modelle, empfindlich auf ein übermässiges Aufziehen reagieren, muss auch die Aufzugsdauer entsprechend angepasst werden. Das Aufziehen wird dann beendet, wenn das Federhaus der Uhr komplett aufgezogen ist.
Durchschnittlich sind zwischen 1500 und 1800 Umdrehungen für einen kompletten Aufzug der Uhr zu veranschlagen. Bei einigen Uhrenbewegern lassen sich zudem programmierbare oder nicht programmierbare Pausenphasen einstellen.

10. DIE UHRENBEWEGER

Andere Uhrenbeweger dienen gleichzeitig als Safe, in denen die Uhren sicher verwahrt und gleichzeitig aufgezogen werden können.
Es ist ratsam, in einen hochwertigen Uhrenbeweger zu investieren. So können Sie sicher sein, dass Ihre Uhr nicht plötzlich vom Kissen herabfällt und dass der Motor über eine lange Lebensdauer verfügt. Auch verfügen diese Modelle über eine bessere Schallisolierung (was besonders dann wichtig ist, wenn Sie das Gerät im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer verwenden). Schliesslich garantiert ein hochwertiger Uhrenbeweger eine perfekte Isolierung zwischen Motor und Uhr, was eine Magnetisierung des Uhrwerks verhindert.

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